Netzwerk Eltern

Elterngespräche

auf der Station (Neonatologie & Eltern-Kind-Station)

Einmal wöchentlich und nach Bedarf (Information und Bedarfserhebung über die Mitarbeitenden der Neonatologie)

Elterngruppe

Treffpunkt für Eltern von früh- oder krankgeborenen Kindern

Einmal wöchentlich und nach Bedarf (Information und Bedarfserhebung über die Mitarbeitenden der Neonatologie)

Familientreffen beim Weltfrühchen Tag

Termin: 18. November 2023

Elterngespräche

Irene Kopp:

Zum Verein „früh-R-leben“ kam ich über Dr. Erna Hattinger-Jürgenssen. Ich machte auf der Station die Erfahrung, dass das Personenumfeld zuhause kaum eine Idee von dem Leben auf einer neonatologischen Intensivstation hat und von den Ängsten und möglichen traumatischen Erlebnissen oft nicht berührt werden möchte. Für die Familien, die mit einem frühgeborenen oder krankgeborenen Kind nach Hause gehen, gibt es jedoch auch im weiteren Verlauf viele Besonderheiten, die einfach anders und bedrohlicher sein können als bei einem reifgeborenen Kind.

Die bereits etablierten Austauschformen, Einzelgespräche mit betroffenen Eltern auf der Station Neonatologie und Eltern-Kind-Zentrum, als auch die monatlich geplanten und kommunizierten Elterngruppen in den Räumlichkeiten der Elternschule bieten hier einen Raum, in dem wir uns als Eltern über unsere Erlebnisse austauschen konnten.

Es ist mir ein großes Anliegen, betroffenen Eltern einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem die Erfahrungen und Erlebnisse auf einer neonatologischen oder pädiatrischen Intensivstation ausgetauscht werden können. Dabei soll auch das Vertrauen in die eigenen elterlichen Kompetenzen gestärkt werden und eine Vernetzung der Eltern untereinander stattfinden. Denn auch in den Folgejahren kann es bei den betroffenen Kindern und ihren Familien immer wieder zu Momenten und Entwicklungen kommen, die einfach anders sind als bei reif- bzw. gesundgeborenen Kindern – auch im Hinblick auf die Kindergarten- und Schulzeit.
Deshalb möchte ich, auch durch die Einbindung von Fachpersonal und eine Stütze für Familien schaffen, die Ausnahmesituationen durchlebten.

Kontakt:
Mag. Irene Kopp
Tel: +43 681 817 575 07
Email: office@frueh-r-leben.at

Elterngruppe

Treffpunkt für Eltern von früh- oder krankgeborenen Kindern

 

Die Elterngruppe richtet sich an Mütter und Väter deren Kind bzw. Kinder zu früh (vor Vollendung der 37. SSW) oder krank geboren wurden. Der oftmals unerwartete turbulente Start ins Leben bringt gemeinhin viele unvorhergesehene Situationen, Entscheidungen und Gefühle mit sich.
Nicht nur während des stationären Aufenthaltes sondern auch in den darauffolgenden Jahren kann es immer wieder zu Momenten oder Entwicklungen kommen, die einfach anders sind als bei reif bzw. gesund geborenen Kindern und auch andere Maßnahmen der Förderung oder Begleitung erfordern.
Die Elterngruppe vom Verein „Früh-R-Leben“ bietet:

einen geschützten Rahmen in dem die Erfahrungen und Erlebnisse auf einer neonatologischen oder Kinder- Intensivstation unter Gleichgesinnten ausgetauscht werden können
Raum um über die eigenen Geschehnisse zu sprechen
gegenseitiges Verständnis, Offenheit und Unterstützung
gemeinsame Suche nach neuen, eigenen Wegen
das Vertrauen in die eigenen elterlichen Kompetenzen und diese zu stärken
die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit Eltern von bereits älteren Kindern
die Vernetzung der Eltern untereinander (Was hat bei mir in welcher Situation geholfen, was könnte auch für dich hilfreich sein)

Geleitet wird die Gruppe von Irene Kopp – dreifache Frühchenmama. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Jede Familie ist herzlich willkommen.

Kontakt:
Mag. Irene Kopp
Tel: +43 681 817 575 07
Email: office@frueh-r-leben.at

Termine Elterngruppe

Einmal im Monat – Freitag Nachmittag oder Samstag Vormittags.
Termine werden per Newsletter verschickt.
Bei Interesse bitten wir um eine Email unter office@frueh-r-leben.at mit dem Betreff „Elterngruppe“, damit nehmen wir euch in den Verteiler auf und ihr werdet rechtzeitig informiert.

Familientreffen beim Weltfrühchentag

Liebe Frühgeborenen, liebe Eltern, liebe Geschwisterkinder,

Am 18.11.2023 fand das Familientreffen anlässlich des Weltrühchentags statt.

Klickt auf den Button für ein paar Einblicke und nähere Infos dazu:

Einblicke

Brief einer Mutter

Aus dem Brief von Sigrun List, deren Sohn mit SSW 24+2 und 735g geboren wurde

Der Weg einer Familie durch verschiedene Modelle einer Intensivstation

Im Juli 2016 kam mein Sohn Timon reifgeboren, aber lebensunfähig mit einer Zwerchfellhernie, Lungenhypoplasie und pulmonalen Hypertension sowie multiplen Ventrikelseptumdefekten auf die Welt

Die Salzburger Neonatologie: unser Zuhause auf Zeit

Der Aufenthalt auf einer neonatologischen Intensivstation ist oft eine für Außenstehende nicht nachvollziehbare Ausnahmesituation, die den betroffenen Familien alles abverlangt.

Leben mit einem Frühgeborenen auf der Neonatologie und Zuhause

Nach 12-jähriger Tätigkeit im Pflegeteam der Neonatologie, in der ich auch gemeinsam mit DGKS Elisabeth Stemmer für die pflegerische Planung des EBZ tätig war und die Anfänge des Case and Care Managements mit aufgebaut habe, kam ich bei der Geburt meines zweiten Kindes selbst in die Situation, Mutter eines Frühchens zu sein.

Die Bedeutung von Intensivtagebüchern für die Eltern von Frühgeborenen

Es handelt sich um DIN-A5-Notizbücher, welche während der Zeit des Aufenthalts bei uns gefüllt werden: mit dem Geburtsgewicht und dem ersten Fußabdruck, Fotos, Einträgen von Eltern, Großeltern, Geschwistern und vor allem dem Pflegepersonal. Meist werden die Tagebücher mit bunten Stiften innen und außen bemalt oder mit Stickern verziert.

Die Gefühle und das Erleben von Vätern frühgeborener Kinder

Im Rahmen einer Ausbildung führte ich eine Untersuchung mit Vätern frühgeborener Kinder auf der Neonatologie durch. In Interviews konnte ich in die Erlebenswelt der Väter mit ihren vielen Facetten eintauchen.

basierend auf dem NIDCAP-Programm

Das Salzburger Modell

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